Informationen zu COVID-19

Verordnung 2 des Bundesrats

Der Bundesrat hat am 14. Mai 2020 den Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmer weiter präzisiert. Neu ist auch bei Patient/innen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 40 kg/m2 oder mehr von einer besonderen Gefährdung auszugehen.

Der Bundesrat at am 16. April 2020 den Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmer präzisiert. Neu gelten nur noch jene Menschen mit Diabetes als "besonders gefährdet", die über 65 Jahre alt sind oder nebst dem Diabetes mellitus Spätkomplikationen oder einen HBA1c-Wert >8% aufweisen (Anhang 6, Punkt 4)

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Diverse Information per Video (französisch)

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Information betreffend COVID-19 und Adipositas

20. April 2020

A joint statement by the

Swiss Society for Endocrinology and Diabetology (SGED-SSED)
Swiss Association for the Study of Metabolism and Obesity (ASEMO)
Swiss Society for the Study of Morbid Obesity and Metabolic Disorders (SMOB)

 

  • Based on early data from Asia, patients at high risk of developing severe respiratory complications from CoV-2-SARS infection causing COVID-19 disease include individuals with associated comorbidities (hypertension, cardiovascular disease, chronic lung disorders, diabetes, disorders and therapies associated with immunosuppression, cancer), and advanced age (for current synopsis see also: Federal Office of Public Health publication RS 818.101.24, supplement 6, pp. 31-33).
  • Obesity has initially not been identified as an independent risk factor for COVID-19 disease.
  • There is no evidence that the Sars-Cov-2 virus infects more obese patients than individuals with a weight considered to be within the normal range.
  • Recent evidence now suggests that patients with severe obesity (BMI ≥35 kg/m2) may be more vulnerable to the effects of CoV-2-SARS infection, and that they are at higher risk of serious complications, including the risk of requiring invasive mechanical ventilation in the event of respiratory failure (1-3).
  • Based on these data (1-3), the SGED, ASEMO and SMOB suggest that severe obesity (BMI ≥35 kg/m2; Grade 2 and BMI ≥40 kg/m2; Grade 3) be considered an independent risk factor affecting the outcomes of COVID-19 disease.
  • Individuals with severe obesity should be carefully evaluated for the presence of other risk factors and, in the case of suspected CoV-2-SARS infection, priority screening is recommended.
  • Patients with severe obesity should be counseled about protective measures to minimize the risk of contracting CoV-2-SARS infection.
     
  1. Simonnet A, Chetboun M, Poissy J, Raverdy V, Noulette J, Duhamel A, et al. High prevalence of obesity in severe acute respiratory syndrome coronavirus-2 (SARS-CoV-2) requiring invasive mechanical ventilation. Obesity. 2020 Apr 9. doi: 10.1002/oby.22831. [Epub ahead of print]
  2. Petrilli CM, Jones SA, Yang J, Rajagopalan H, O'Donnell LF, Chernyak Y, et al. Factors associated with hospitalization and critical illness among 4,103 patients with Covid-19 disease in New York City. 2020. BMJ. medRxiv preprint doi: doi.org/10.1101/2020.04.08.20057794
  3. Lighter J, Phillips M, Hochman S, Sterling S, Johnson D, Francois F, et al. Obesity in patients younger than 60 years is a risk factor for Covid-19 hospital admission. Clin Infect Dis. 2020 Apr 9. pii: ciaa415. doi: 10.1093/cid/ciaa415. [Epub ahead of print]

Abrechnung von Konsultationen während der Pandemie

8. April 2020


Information des SIWF betr. Reduktion der Fortbildungspflicht für das Jahr 2020

3. April 2020


Information betreffend COVID-19 und die Situation von erwachsenen Patienten mit Diabetes mellitus

20. März 2020

  • Es gibt keine wissenschaftlichen Daten, dass COVID-19 Patienten mit Diabetes mellitus mehr trifft als den Rest der Bevölkerung
  • Es gibt keine Daten, die einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Blutzuckerspiegel und dem Risiko einer COVID-19 Infektion aufzeigen, dagegen ist das Auftreten Pneumonien und deren Schweregrad erhöht, wenn der Blutzuckerspiegel vor dem Essen höher als 9 mmol/l ist. Eine gute Blutzuckerkontrolle reduziert das Infektionsrisiko und die Schwere der Infektion.
  • Das Risiko einer schweren COVID-19 Infektion ist bei Vorliegen von Co-Morbiditäten erhöht (Herz-/Kreislauferkrankungen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Niereninsuffizienz, Transplantationen und Krebs) und bei Erwachsenen über 65 Jahre.
  • Das Risiko sich mit dem COVID-19 zu infizieren existiert unabhängig vom Diabetes Typ (Typ 1, Typ 2, andere). Es gibt keine Daten zur Häufigkeit des Auftretens von schweren COVID-19-Verläufen bei Patientinnen und Patient mit den verschiedenen Diabetes-Typen.
  • Kinder mit einem Typ1-Diabetes die von COVID-19 betroffen sind, zeigen meist moderate Symptome, und bis jetzt wurden keine schweren Verläufe bei Kindern unter 10 Jahren festgestellt.
  • Im Falle einer COVID-19-Infektion – oder bei jeder anderen Infektion – steigt der Bedarf an Insulin. Allerdings klagen einige von COVID-19 Betroffene über Appetitlosigkeit, was ein gewisses Risiko für Hypoglykämien nach sich ziehen kann. Eine intensivierte Überwachung des Blutzuckerspiegels ist somit empfohlen.
  • Wichtig ist, dass Diabetikerinnen und Diabetiker auch weiterhin regelmässig medizinisch kontrolliert warden (z.B. mittels Telefonanrufen, Videokonferenzen oder auch Kontrolle in der Sprechstunde).
  • Zögern Sie nicht, im Falle von unerklärlichen Symptomen, Polyurie (vermehrte Harnmenge) und Polydipsie (vermehrter Durst), umgehend Ihre Gesundheitsfachperson zu kontaktieren.
  • Bei hohem Fieber (>40°) oder schweren Atembeschwerden kontaktieren Sie umgehend Ihren behandelnden Arzt.
  • Eine blutdrucksenkende Therapie muss fortgesetzt werden, eine Therapieänderung kann nur von Ihrem behandelnden Arzt verordnet werden.
  • Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass die Einnahme von nichtsteroidalen, entzündungshemmenden Medikamenten ein erhöhtes Risiko schwerere Verläufe von COVID-19 Infektionen mit sich ziehen. Eine Therapieänderung muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Information betreffend COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus

Informationen der Schweizerischen Gesellschaft für pädiatrische Endokrinologie/Diabetologie

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